Musik-News: „Letters to Bach“ von Noa!

Die Fakten:

  • Musikerin: Noa (Achinoam Nini)
  • Das ist neu: Album Letters to Bach (Release 15.3.2019)
  • Das steht an: Deutschlandtour durch fünf große Städe vom 1.5. bis 6.5. (Musik unterm Radar-Live-Report: Noa in Berlin)

Die Analyse:

Letters to Bach ist ein moderner Liebesbrief an das Lebenswerk des großen Komponisten. Die israelisch-amerikanische Musikerin Achinoam Nini, in Europa unter dem Künstlernamen Noa bekannt, ist längst eine international gefragte Künstlerin und stand in der Vergangenheit schon mit Sting, Stevie Wonder, Sheryl Crow und einer Vielzahl anderer Musiker auf der Bühne. In ihrem neuen Album setzt sie sich mit Bachs berühmten Melodien auseinander. Mit beeindruckender Treffsicherheit singt sich Noa durch Bachs komplexe Inventionen und lässt ihre Stimme zwischen den Tonhöhen springen. Die schnellen Läufe, die selbstverständlich für Klavier statt Gesang gedacht sind, singt sie mit solch einer Leichtigkeit und gleichzeitig mit so viel Gewitztheit und Ausdruck, dass man nur staunen kann. Mit einer Mischung aus klassischer Singstimme und leicht jazzigen Einflüssen gelingt der Sprung zwischen Barockzeitalter und Moderne. Unterstützt wird sie dabei von Gitarrist Gil Dor, der Noas Singmelodie mit Bachs komponierten Gegenstimmen sehr passend instrumental erzänzt. Dazu kommen die voller Hingabe an Bach und doch mit einem Augenzwinkern formulierten Texte – von der Sängerin selbst verfasst.
Tatsächlich wünscht man sich nach dem Hören mehr denn je, man könnte in der Zeit zurückreisen und dem alten Meister diese feine CD vorspielen.

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